Ludwig-Erhard-Förderpreis für Jan Grossarth

Jan Grossarth erhält den diesjährigen Förderpreis der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Der von Ludwig Erhard gestiftete Preis für Wirtschaftspublizistik wird jährlich verliehen. Die Ludwig-Erhard-Stiftung zeichnet damit Presseartikel, Sendungen des Hörfunks und Fernsehens sowie Arbeiten der wissenschaftlichen Publizistik aus, die zur Erhaltung und Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft beitragen.

Die Preisverleihung findet am 22. November 2017 im F.A.Z. Atrium in Berlin statt.

Träumer

Wann gab es das schon einmal - eine Revolution, durch die die Dichter an die Macht kamen? Doch es gab sie, die kurzen Momente in der Geschichte, in denen alles möglich erschien. Von einem solchen Ereignis, der Münchener Räterepublik, erzählt Volker Weidermann in seinem neuen Buch „Träumer“. Er macht den Leser zum Augenzeugen der turbulenten, komischen und tragischen Wochen zwischen November 1918 und April 1919, die Deutschland erschüttern. Ernst Toller, Thomas Mann, Erich Mühsam, Rainer Maria Rilke - alle sind vor Ort. Die Träume vieler Dichter von direkter Demokratie und sozialer Gerechtigkeit scheinen urplötzlich paradiesische Wirklichkeit. 

„Die Figuren in Weidermanns Buch werden so schön lebendig, man sitzt als Leser mit in den Gasthäusern und an den Verhandlungstischen, wo über die Posten und Pöstchen geredet wird in der Räteregierung“, so Holger Gertz in der Süddeutschen Zeitung, die dem Buch ihre Seite Drei widmet.

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Österreichischer Buchpreis für Eva Menasse

Die Schriftstellerin Eva Menasse erhält für ihren Erzählband „Tiere für Fortgeschrittene“ den Österreichischen Buchpreis.

„Ich freue mich riesig über diese zweite Auszeichnung aus Österreich, weil ich ein bisschen das Gefühl habe, dass ich schon ein wenig aussortiert werde, weil ich schon so lange in Deutschland lebe“, so Eva Menasse, die 2014 in Wien bereits mit dem Literaturpreis Alpha ausgezeichnet worden war.

Wir freuen uns mit ihr!

Von der Schönheit des Universums

Gibt es das Nichts? Sind Raum und Zeit nur Illusionen? Reicht unser Verstand aus, um das All zu verstehen? In seinem neuen Buch „Das All und das Nichts“, das soeben bei S. Fischer erschienen ist, versetzt Stefan Klein uns ins Staunen. Eindrucksvoll führt er uns die Unberechenbarkeit der Welt und die wahre Gestalt des Raumes vor Augen. Und nimmt uns mit auf eine Reise in unsere Wirklichkeit, die ganz anders ist, als sie uns scheint.

Was wir von dieser Wirklichkeit lernen und wie Natur- und Kulturwissenschaften voneinander profitieren können, davon spricht der Physiker und Philosoph im Interview mit der Berliner Zeitung.

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Die Bilder sind unter uns

Am 2. November wird Kulturstaatsministerin Monika Grütters in der Bundeskunsthalle in Bonn die große und seit langem erwartete Ausstellung zum Schwabinger Kunstfund und der Sammlung Gurlitt eröffnen. Dann wird zu sehen sein, woran sich seit Jahren Gerüchte, Legenden und Erwartungen knüpfen.

2014 erschien die bisher einzige grundlegende Veröffentlichung zum Thema: „Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt“ von Stefan Koldehoff, Kulturredakteur beim Deutschlandfunk und Kunstmarktexperte. Auch heute ist das Buch hochaktuell: Koldehoff bietet darin nicht nur eine fundierte, umfassende und exzellent recherchierte Geschichte der NS-Raubkunst in Deutschland, er bezieht auch klar Stellung zum Umgang mit Raubkunst. 

»Stefan Koldehoffs Buch gehört nicht nur in die Hand jedes mündigen Bürgers, es gehört auch in die Hände von Staatsanwaltschaften und Politikern, die sich mit der unzureichenden Gesetzgebung nicht abfinden wollen.« (Michael Naumann, Kulturstaatsminister a. D.)

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EIN DEUTSCHES MÄDCHEN

Heidi Benneckenstein wächst in der alles umfassenden Ideologie einer Nazi-Familie heran, in militanten Jugendgruppen und Kameradschaften. Mit Drill, Schlägen und Belohnung wird sie auf ein Leben im rechten Hass-Milieu vorbereitet. Mit zwanzig findet sie den Mut auszusteigen. Über die Abgründe dieser Parallelwelt schreibt sie in ihrem Buch „Ein deutsches Mädchen“ – und löst damit ein immenses Medienecho aus: Mit dem Spiegel spricht sie über ihre Familie, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung trifft sie auf Deborah Feldmann und redet mit ihr über Hitler, das Tagebuch der Anne Frank und die deutsche Schuld. In der letzten Woche ist „Ein deutsches Mädchen“ in die Spiegel-Bestsellerliste eingestiegen.

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Kommissar Dupin bald auch im französischen Fernsehen

Das kommt selten vor: Die deutsche Krimireihe „Kommissar Dupin“ (ARD), die in der Bretagne spielt und auch dort gedreht wird, wurde jetzt auf der internationalen TV-Messe MIPCOM in Cannes vom französischen Medienkonzern Groupe AB, der in Frankreich zahlreiche Fernsehsender betreibt, gekauft.

Neben einer französischen Ausstrahlung wird die Reihe auch im italienischen und spanischen Fernsehen bald zu sehen sein. Die in Deutschland sehr erfolgreiche Fernsehreihe basiert auf den Bestsellern des Autors Jean-Luc Bannalec. Wir schalten gern ein!

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Der Sommer des Jahrhunderts wird verfilmt

Die Constantin Television hat die Verfilmungsrechte für Florian Illies' Bestseller „1913 - Der Sommer des Jahrhunderts“ erworben und mit der Entwicklung des Stoffes zu einer TV-Serie begonnen. Virtuos entfaltet Florian Illies in seinem Buch die politische und kulturelle Stimmung im Jahr vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

„Es ist eine unbeschreibliche Freude, dass sich Florian Illies mit diesem großartigen Projekt für uns entschieden hat. Dies ist die Grundlage einer wirklichen europäischen Serie mit einem großen Bezug zu der Zeit, in der wir heute in Deutschland und Europa leben“, erklärt Oliver Berben, Vorstand TV, Entertainment und digitale Medien der Constantin. 

Wir freuen uns sehr auf die ersten bewegten Bilder des Bestsellers!

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Mythos und Wahrheit über das Darknet

Drogen, Waffen, Whistleblower: Der Journalist Stefan Mey hat sich in die Tiefen des Darknets begeben. Schnell wurde ihm klar, wie viele der kursierenden Informationen Mythen sind und wie wenig an wirklichem Wissen existiert. In seinem Buch „Darknet“, das soeben bei C.H. Beck erschienen ist, beschreibt er eindrücklich, wie die digitale Unterwelt funktioniert.

Wie man diese Schattenwelt betreten kann, erklärt Stefan Mey in der Redezeit von WDR 5.

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Rock Your Life

Ständig orientieren wir uns an anderen – an erfolgreicheren, sportlicheren, glücklicheren oder gesünderen Menschen und vergessen dabei, dass wir es selbst in der Hand haben, zu sein wie wir gerne sein würden. Lars Amend zeigt, wie man durch die Beschäftigung mit seinen Träumen und Zielen das Leben führen kann, das man nicht mehr tauschen möchte. Als Coach hilft er diesen Prozess in Gang zu bringen und verrät im BuchMarkt-Interview, was sein neues Buch auszeichnet.

„Why Not“ erscheint in diesen Tagen bei GU und liefert Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber.

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Das Schmerzbefreiungsbuch

In unserem so zivilisierten und hochtechnisierten Land erleiden viele Menschen völlig unnötig unvorstellbare Qualen. Damit muss Schluss sein! Findet der bekannte Schmerztherapeut und Palliativmediziner Sven Gottschling: Was man gegen Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen tun kann, was nach einer Operation am besten hilft und wodurch Menschen mit chronischen Schmerzen ein schneller Zugang zu einer wirkungsvollen Schmerztherapie ermöglicht wird. All das erklärt Sven Gottschling in seinem neuen Buch „Schmerz los werden“, das bei Fischer erschienen ist. 

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„LOB DER MACHT“ auf der Shortlist des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises

Soeben wurde die Shortlist des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2017 veröffentlicht. Unter den zehn Nominierten mit dabei: Rainer Hanks „Lob der Macht“, das im September bei Klett-Cotta erscheint. Wir gratulieren Rainer Hank und freuen uns sehr mit ihm!

Am 26. September diskutiert Rainer Hank im Rahmen seiner Buchpremiere mit Cem Özdemir, Sahra Wagenknecht und Julia Klöckner im F.A.Z. Atrium in Berlin.

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Liebe BBC

In London startete 1949 die britische Rundfunksendung „Briefe ohne Unterschrift“. Anonyme Zuschriften von DDR-Bürgern werden darin verlesen, immer am Freitagabend, über 25 Jahre lang. Susanne Schädlich entdeckte diese einzigartigen Zeitdokumente und erzählt in ihrem Buch „Briefe ohne Unterschrift“ die Geschichten dahinter.

Bei Spiegel Online lässt Susanne Schädlich ihre Spurensuche zu dieser außerordentlichen Sendung noch einmal Revue passieren. Und auch die BBC selbst widmet sich der Thematik noch einmal in einer ausführlichen Reportage über die Stasi und ihre Opfer.

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„Tiere für Fortgeschrittene“ auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises

Soeben wurde die Longlist des Österreichischen Buchpreises veröffentlicht. Unter den zehn Nominierten mit dabei: Eva Menasse mit ihrem Erzählband „Tiere für Fortgeschrittene“. Wir gratulieren und freuen uns sehr!

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Eva Menasse hält Friedenspreis-Laudatio

Eva Menasse hält die Laudatio auf Margaret Atwood, die in diesem Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt wird. Eva Menasse stehe für „eine politisch und gesellschaftlich engagierte Autorenschaft ein“, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt mit. Der mit 25.000 Euro dotierte Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 15. Oktober in der Paulskirche verliehen.

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Die Asche im Mund

Er war nie unser Zeitgenosse, nur Gast unserer Gegenwart. So treffend beschreibt Florian Illies Frank Schirrmacher und sein apokalyptisches Denken, das bei George, Benn und Rilke in die Schule ging. Im Blessing Verlag sind nun Schirrmachers Aufsätze über die großen Dichter des Fin de Siècle neu aufgelegt worden: „Die Stunde der Welt portraitiert fünf Dichter und ein Jahrhundert.

„Selten wurde der Standpunkt der Gegenwart melancholisch genauer beschrieben als hier“, so Florian Illies in der ZEIT.

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Der Pflege-Aufstand

Seit 1998 leitet Armin Rieger ein Senioren-Pflegeheim in Augsburg und ebenso lange spricht er unbequeme Wahrheiten aus: über die unhaltbaren Zustände in deutschen Altenheimen, das Streben der Betreiber nach Profit und das Versagen der Politik. Zugleich zeigt er aber auch, wie ein Altern in Würde möglich sein kann.

Auf dem roten Sofa von DAS! spricht der Pflegerebell über seine Arbeit und über sein Buch.

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Endlich Urlaub

Kommissar Dupin ermittelt wieder! Diesmal an der berühmten Rosa Granitküste, wo er vor der unlösbaren Aufgabe steht, Urlaub zu machen. Zum Glück, muss man da fast sagen, verschwindet vor seinen Augen eine Frau. Und ein Verbrechen ungeahnten Ausmaßes erschüttert das malerische Örtchen Trégastel. Mit seinem sechsten Kriminalfall erklimmt der Wahl-Bretone sogleich Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Wir gratulieren!

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Tierisch skurril

Haben Sie schon mal daran gedacht, sich zur Biberberaterin ausbilden zu lassen? An einem Kaninhop-Turnier teilgenommen? Einen Mäusepräparierkurs gemacht? Sich einen Tag am Halfter herumführen lassen, um sich besser in die Psyche eines Alpakas einzufühlen? Mit einer Kuh gekuschelt?

Anja Rützel, renommierte Journalistin (u.a. Spiegel Online, SZ-Magazin, SPEX) und bekennende Tierliebhaberin, hat es getan und darüber ein Buch geschrieben. „Saturday Night Biber“ ist soeben bei Fischer erschienen. Auf Spiegel Online gestand Anja Rützel vorab ihre Liebe zur Madagaskar-Fauchschabe.

„Saturday Night Biber“ ist der aktuelle Buchtipp des ARD-Morgenmagazins, für das Anja Rützel im Kölner Zoo zu Gast war.

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Anja reich mit Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet

Die Chefreporterin der Berliner Zeitung Anja Reich erhält dieses Jahr den renommiertesten Preis der deutschen Zeitungsbranche, den Theodor-Wolff-Preis.

Ausgezeichnet wurde ihre Reportage „Die Deutschmacherin" - hier portraitiert sie die Sachbearbeiterin Angelika Glessner, die in Berlin Neukölln darüber entscheidet, wer deutscher Staatsbürger werden darf und wer nicht. 

Der prämierte Text ist am 8. April 2016 in der Berliner Zeitung erschienen und kann hier nachgelesen werden.

Friedrich-Hölderlin-Preis für Eva Menasse

Die Schriftstellerin Eva Menasse erhält den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. In der Begründung der Jury heißt es: „Eva Menasse schreibt eine unverwechselbare Prosa, die wortgewaltige und zarte Töne, Komisches und Melancholisches, einen forschenden Blick und Empathie mit ihren Figuren verbindet.“

Die Preisverleihung fand am 11. Juni 2017 statt. In ihrer Dankesrede spricht Eva Menasse über das Glück der Verständigung.

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„Sirius“ mit dem Prix du Cercle de L’union Interalliée 2017 ausgezeichnet

Für seinen außergewöhnlichen Roman aus der Perspektive von Hitlers Schoßhund Sirius hat Jonathan Crown einen außergewöhnlichen Preis erhalten: 

Der 1917 zur Stärkung der alliierten Kräfte im 1. Weltkrieg gegründete Club Cercle de L’union Interalliée verlieh seinen diesjährigen Literaturpreis für fremdsprachige Literatur der bei Presses de la Cité erschienenen französischen Übersetzung von Crowns Roman „Sirius. Wir gratulieren und freuen uns sehr!

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Die verzaubernde Entzauberung der Liebe

Palermo, 1881: Mit der ganzen Familie reist Richard Wagner nach Sizilien. Auch seine Stieftochter Blandine von Bülow ist dabei. Und ihr Schicksal ist es, das Constanze Neumann zum Thema ihres Debütromans gemacht hat. Denn Blandine muss schon kurz nach ihrer Ankunft eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben bestimmen wird.

Andreas Platthaus (Frankfurter Allgemeine Zeitung) ist begeistert und kürt „Der Himmel über Palermo“ zu den „schönsten deutschen Romanen dieses Frühjahrs“. 

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„Der Fall Scholl“ auf der Longlist des Dagger Awards

Soeben wurde die Longlist des Dagger Awards veröffentlicht. Er zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für Kriminalliteratur in Großbritannien. Unter den acht Nominierten mit dabei: Die englische Übersetzung von Anja Reichs „Der Fall Scholl“. Wir gratulieren und freuen uns sehr!

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Das Kind meiner Mutter

Als Florian Burkhardt geboren wird, füllt er eine Lücke. Sein Bruder, das jüngste Kind seiner Eltern, starb bei einem Autounfall und Florian soll ihn nun ersetzen. Der ganze Fokus der Mutter liegt auf ihm, dem neugeborenen Prinzen. Aus ihrer Liebe und Sorge wird jedoch schnell ein erdrückendes Gefängnis.

Über den Befreiungskampf des Heranwachsenden hat Florian Burkhardt nun einen Roman geschrieben. „Das Kind meiner Mutter“ ist nach Erscheinen auf Platz 12 der Schweizer Bestseller-Liste eingestiegen.

Die Buchpremiere findet am 30. Mai 2017 im Züricher Kaufleuten statt

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Leben heißt sich irren

Im Studentenwohnheim der Hamburger Bundeswehr-Universität wurde das Bild von Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform abgehängt. Angesichts dessen stellt sich die Frage: Müssen wir die Fotos unserer Väter und Großväter in Uniform aushalten? Aber ja, schreibt Florian Illies, einer der neuen Herausgeber der Zeitin seinem Aufmacher.

Haltung

Wie bestimmt uns die Geschichte unserer Eltern? Und wie ändert sich das eigene Leben, wenn man selbst Mutter wird? Die Journalistin und Schriftstellerin Eva Menasse wurde in Wien mit jüdischen Wurzeln geboren. Im SZ-Interview spricht Sie nun über ihr Leben in Deutschland, Floskeldrescher und die Empathie der Kanzlerin.

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Wir sind viel zu zurückhaltend

Wer kann, wer soll entscheiden, was „deutsch“ ist, was „deutscher“ – und was „undeutsch“? Eine starke Leitkultur ist bitter nötig, nur müssen wir sie nicht neu erfinden – wir besitzen sie bereits. In seinem Gastbeitrag auf Spiegel Online erklärt der Autor und Verleger der S. Fischer Verlage, Jörg Bong, was dazu nötig ist.

„Ich behandle keine Sterbenden, sondern Lebende, die bald sterben werden.“

Prof. Dr. Sven Gottschling war gerade mit seinem Buch „Leben bis zuletzt. Was wir für ein gutes Sterben tun können.“ zu Gast bei Markus Lanz. Mit ihm diskutierten Heiner Geißler, Laura Karasek und Campino.

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Björn Kern erhält Berliner Senatsstipendium

Auch in diesem Jahr vergibt die Kulturverwaltung des Berliner Senats Arbeitsstipendien an ausgewählte Autorinnen und Autoren. Björn Kern, dessen jüngstes Buch „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“ bei Fischer erschien, gehört zu den diesjährigen Stipendiaten - wir gratulieren!

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Lauthalsleben

Warmherzig und mit großer sprachlicher Kraft gibt Julia Latscha Einblick in das Leben mit einem behinderten Kind und erzählt vom bunten, kräftezehrenden und prallvollen Alltag mit ihrer Tochter Lotte.

Bei den „Literatur-Agenten“ auf radioeins stellt Julia Latscha ihr soeben erschienenes Buch „Lauthalsleben“ vor. Und in der FAZ spricht sie offen darüber, was sie von einer inklusiven Gesellschaft erwartet.

Die Buchpremiere findet am 21. April in der Bibliothek am Luisenbad, Travemünder Str. 2 in 13357 Berlin statt und der Eintritt ist frei.

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Das Rauschen in unseren Köpfen

Zwei Menschen, die sich Hals über Kopf ineinander verlieben, aber aus völlig unterschiedlichen Gründen eine Beziehung eingehen. Was dann passiert, davon erzählt Svenja Gräfen in ihrem Debütroman „Das Rauschen in unseren Köpfen“.

EDITION F lobt Svenja Gräfens Einfühlsamkeit, ihr Spiel mit der Sprache. Im Interview spricht sie über die Grenzen der Liebe und die feministische Perspektive in ihrem Roman.

Auch Deutschlandradio Kultur ist begeistert von Svenja Gräfens Stil, der einen beim Lesen nicht mehr loslässt. 

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Wir machen das

September 2015. Eher zufällig landet Holger Michel als Helfer in einer Unterkunft für Geflüchtete. Und bleibt irgendwie hängen. Kommt am nächsten Tag wieder. Und am übernächsten auch. Als einer von Hunderten Freiwilligen baut Michel in den kommenden Monaten die Infrastruktur der Notunterkunft im Rathaus Wilmersdorf mit auf, wird später Sprecher der Freiwilligen und freut sich, Bürger, Politik und Hollywood in Wilmersdorf begrüßen zu können.

Auf sachlich-humorvolle Art schildert Michel in seinem Buch Wir machen das“ die Erlebnisse eines Jahres, von den Hochs und Tiefs und davon, wie in Deutschland ein neues „Wir“ entsteht. Die Buchpremiere findet am 04. April 2017 im Saal des Deutschen Theater Berlin statt.

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So schmeckt die Zukunft

In unseren Supermärkten finden sich kaum noch echte, reine Lebensmittel, meist sind diese industriell verarbeitet und schlicht ungesund. Das jedoch wird versteckt hinter geschickter Werbung und Produktnamen, die Gesundheit und Energie versprechen.

Dass es aber trotzdem nicht schwer ist, sich gesund zu ernähren, zeigt der Bestsellerautor Jörg Blech in seinem neuen Buch „Schmeckt’s noch“. Das Buch, das am 23. März im S. Fischer Verlag erscheint, liefert nun auch die Titelgeschichte zum aktuellen SPIEGEL.

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Die Schatten des Morgenlandes

Anschläge, Flüchtlingskrise, Zerwürfnisse mit Bündnispartnern: Der Syrienkrieg wirft seine Schatten auf Europa. Carsten Stormer kennt die Hintergründe des endlos scheinenden Konflikts aus erster Hand. Er lässt sich von Helfern über die Grenze schmuggeln, begleitet Rebellen an die Front und diskutiert mit Islamisten. Carsten Stormers neues Buch ist ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit.

In der Frankfurter Rundschau ist soeben ein Vorabdruck aus „Die Schatten des Morgenlandes“ erschienen. Carsten Stormer war mit seinem neuen Buch zudem bei Markus Lanz im ZDF zu Gast.

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„Es ist Mist, aber ich mag's“

Dschungelcamp und Co. – für Anja Rützel eine Hassliebe, die ihr unnachahmliche Texte bei Spiegel Online entlockt. Nun widmet sie in Reclams charmanter Reihe 100 Seiten dem trash-tv ein Buch – klug und unterhaltsam zugleich. „Ein bemerkenswerter Spagat“, findet die Süddeutsche Zeitung.

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Mr. Blitzed

Norman Ohlers Bestseller „Der totale Rausch“ ist und bleibt ein internationaler Erfolg. Auch The New Yorker ist begeistert und begleitet Norman Ohler zu dessen Lieblingsplätzen in New York.

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Jerusalem Schmitt ermittelt

Aus dem Berliner Westhafen wird die Leiche eines Hotelchefs geborgen. Der Tote ist merkwürdig kostümiert, sein Nacken wurde mit einem lilafarbenen Punkt markiert. Ein Fall für die neu gegründete Neunte Berliner Mordkommission, eine Sondereinheit für außergewöhnliche Fälle. Ihr Leiter: Jerusalem „Jay“ Schmitt, Polizei-Elite, international ausgebildet.

Im BuchMarkt-Interview erklärt Philipp Reinartz seine Intentionen, einen Krimi zu schreiben und analysiert den Imagewandel des Genres. Philipp Reinartz präsentiert sein neues Buch „Die Letzte Farbe des Todes“ zusammen mit dem Autor und Journalisten Florian Werner am 18. März in Berlin. Lesung und Autorengespräch finden im Mein Haus am See in der Brunnenstraße 197/198 statt.

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Jörn Klare erhält den Evangelischen Buchpreis 2017

Der Journalist und Autor Jörn Klare wird für sein Buch „Nach Hause gehen“ (erschienen bei Ullstein) mit dem Evangelischen Buchpreis 2017 ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es:

Jörn Klare fordert uns heraus, uns auf den Weg in die eigene Vergangenheit, die ferne und nahe Umgebung zu machen und zu engagieren. Im wahrsten Sinne des Wortes: ein mitreisendes Buch!“ 

Wir gratulieren! 

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Tiere für Fortgeschrittene

Raupen, die sich ihr eigenes Grab schaufeln, Enten die noch im Schlaf nach Fressfeinden Ausschau halten, Schafe, die ihre Wolle von selbst abwerfen. Jahrelang hat Eva Menasse Tiermeldungen gesammelt, die ihr etwas über menschliche Verhaltensweisen zu verraten scheinen.

Eva Menasses grandiose Beobachtungsgabe und ihr erzählerisches Talent, geprägt von pointiertem Witz, Geheimnis und melancholischem Ernst begeistern und faszinieren auch Denis Scheck.

„Tiere für Fortgeschrittene“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen. Die Buchpremiere findet am 09. März 2017 im literarischen colloquium berlin statt.

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Es ist wahrscheinlich, dass das Unwahrscheinliche passiert

Brexit, Trump, der Zulauf für Populisten - anders als viele deutsche Intellektuelle hat das den Historiker Andreas Rödder wenig überrascht. 

In seinem viel gepriesenen Buch 21.0 – Eine kurze Geschichte der Gegenwart analysiert er mit weitem Blick komplexe Phänomene wie Globalisierung, Digitalisierung und Wandelbarkeit des Nationalstaats und sagte lange vor Brexit und Trump-Wahlsieg voraus, die Zukunft werde „in doppeltem Sinne anders sein: anders als die Gegenwart und anders als gedacht“.

Sein Plädoyer, geschlossenen Denksystemen zu misstrauen und bereit zu bleiben, unvermutete Chancen zum Besseren zu nutzen, macht ihn damit laut Tagesspiegel zum Historiker der Stunde.

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Der Angstnehmer

Es ist absurd, den Tod in die hinterste, dunkelste Ecke zu verbannen, wo niemand hinschaut, meint Sven Gottschling. Der Palliativmediziner setzt sich dafür ein, dass das Sterben wieder zum Leben gehört. Das ZDF-mittagsmagazin hat Sven Gottschling auf seiner Visite begleitet und zeigt ihn bei seiner erstaunlichen Arbeit mit den Patienten. Auch die chrismon widmet ihre aktuelle Titelgeschchte Sven Gottschling. Im Interview spricht er über die Schmerzen am Ende des Lebens und warum man nicht alles aushalten muss.

Sein Buch „Leben bis zuletzt. Was wir für ein gutes Sterben tun können.“, das Sven Gottschling zusammen mit Lars Amend geschrieben hat, ist bei Fischer erschienen.

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Physik mal anders

Wieso sind nasse Hosenbeine dunkler als trockene? Weshalb sind 40 Grad nicht doppelt so warm wie 20 Grad? Und warum können Bergsteiger keine Eier kochen? Wissenschaftlich fundiert und äußerst unterhaltsam geht Aeneas Rooch in seinem soeben erschienenen Buch den Rätseln unseres Alltags auf den Grund. Und liefert Experimente zum Selbermachen und Angeben: So zeigt er, wie man Cappuccino singen lässt, eine Flasche Wein mit einem Schuh öffnet oder einen Wasserstrahl ablenkt. Kleiner Tipp: hier kommt die Katze ins Spiel! 

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Weiterleben

Der Tod eines geliebten Menschen – des Partners, des Kindes, eines engen Familienangehörigen – ist ein zutiefst erschütterndes Ereignis, das das Leben für immer verändert. Oft geht dieser Verlust mit Sprachlosigkeit einher. Weil der Schmerz zu groß, zu verzehrend ist. Und weil Tod und Trauer in unserer Gesellschaft immer noch mit einem stillschweigenden Tabu belegt sind.

In ihrem neuen Buch verleiht Christiane zu Salm mit großer Einfühlsamkeit denjenigen eine Stimme, die Kraft zum Weiterleben gefunden haben, nachdem ein geliebter Mensch von ihrer Seite gerissen wurde. Im Interview mit Spiegel Online und der Süddeutschen Zeitung spricht Christiane zu Salm auch über ihre eigenen Verluste und wie es ihr gelang, sich dem Leben wieder zu öffnen.

Nach ihrem Auftritt bei 3nach9 war Christiane zu Salm nun auch zu Gast bei DAS!

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Mein Blind Date mit dem Leben

Mit 15 Jahren verliert Saliya Kahawatte innerhalb von Monaten den Großteil seines Augenlichts. Die Ärzte sagen, dass er eines Tages völlig blind sein wird. Aber Saliya träumt von Abitur, Studium, dem selbstbestimmten Leben. Und verschweigt, dass er nur noch 5 Prozent sehen kann. Warum er das tat, erzählt er ermutigend und voller Selbstironie in seinem Buch.

Nun kommt die Erfolgsgeschichte Saliyas mit Kostja Ullmann in der Hauptrolle in die Kinos.

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Journalismus ist kein Fake

In Zeiten von Alternate News stellt sich die Frage: Hat der Journalismus alter Schule noch eine Chance? Aber ja, meint Stephan Lebert, wenn man ihm nur richtig nachgeht. 

In der ZEIT schreibt er selbstkritisch vom Journalismus als Lebensaufgabe und von der Notwendigkeit, den Mächtigen wieder die Stirn zu bieten.

England feiert „Ostende“

In Großbritannien ist soeben die Paperback-Ausgabe von Volker Weidermanns „Ostende“ erschienen. Sein Sommerbild des Exils, in dessen Zentrum Stefan Zweig, Joseph Roth und Irmgard Keun stehen, fasziniert das ganze Königreich. Auch The Times ist begeistert: „A potent and melancholy book“.

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Rock'n OL

Leser der Berliner Zeitung kennen und lieben ihn: Olaf Schwarzbach, besser bekannt als OL. Seine gezeichneten Figuren und ihre Geschichten, etwa über die Mütter vom Kollwitzplatz und die Väter vom Helmholtzplatz, sind voller Witz und Charme. In Berlin-Lichtenberg kann man einige seiner Cartoons nun gesammelt bewundern. Und zur Eröffnung spricht RATTELSCHNECK.

Die Ausstellung ist vom 19. Januar bis 08. März in der Galerie 100 in Berlin-Lichtenberg zu sehen.

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Luxus bedeutet, sich unvernünftig, irrational und unangemessen zu verhalten.

Auf buchmarkt.de spricht Greta Taubert über ihr neues Buch „Im Club der Zeitmillionäre“ und erklärt wunderbar anschaulich, warum die Ära des Zeitwohlstandes angebrochen ist: Nicht die Dinge, die wir besitzen, machen uns reich, sondern, die Zeit, die wir haben.

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Alle Jahre wieder...

Die Bücher sind für dieses Jahr geschrieben, nun ist es an der Zeit sie zu verschenken – mit vielen duftenden und verträumten Seiten, verspielten Heimlichkeiten und großen Entdeckungen, mit strahlenden Augen und verschneiten Pfaden, mit besinnlicher Nähe und lautem Getose. In 2017 schlagen wir gemeinsam ein neues Kapitel auf – darauf freuen wir uns sehr!

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Blitzed. New York Times berichtet über den Totalen Rausch

Nun auch das Vereinigte Königreich und die USA: Normen Ohlers Bestseller „Der Totale Rausch“ begeistert weltweit. Der Guardian und die New York Times berichten. Und der Grund, warum Norman Ohlers Buch auch Experten und Historiker verblüfft, liegt für die US-amerikanischen Journalisten ganz klar auf der Hand: „When an outsider comes in with an open mind and different interests, the results can be fantastic and very illuminating.“

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Was verraten Hände?

Für den Fotografen Walter Schels sind Hände die ausdrucksvollste Partie des Körpers. Sie verraten nichts, doch sie erzählen etwas über uns Menschen, unser Wesen.

Walter Schels ist ein leidenschaftlicher Erforscher der menschlichen Physiognomie. Nun legt er mit seiner Frau, Beate Lakotta, einen neuen, beeindruckenden Fotoband vor: „Hände“. Ein Buch, das so einprägsam ist wie sein Titel. Titel, Thesen, Temperamente hat Walter Schels besucht.

Und in der aktuellen Ausgabe von Der Spiegel schreibt Beate Lakotta über die Lebenslinien in unseren Händen. 

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Eva Menasse hält Laudatio zu Leif Randt

Am Sonntag bekam Leif Randt im Wiener Literaturhaus den renommierten Erich-Fried-Preis zugesprochen. In der Laudatio der Jurorin Eva Menasse, die heute im Standard erscheint, heißt es: „Natürlich schreibt Leif Randt, wie jeder gute Autor, schmerzlich wahr und klar einzig und allein über uns (...). Und er tut dies mit einer bemerkenswerten Mischung aus feuerfester Ironie und anlytischer Weisheit.“

Geschichten aus der großen Stadt

Frech, lebensfroh, stets vergnügt: So tanzt Lea Streisand durch ihr Leben und ihre Heimatstadt Berlin. Doch plötzlich erkrankt die junge Frau an Krebs. Die Erinnerungen an ihre Großmutter, die Schauspielerin und Lebenskünstlerin Ellis Heiden, von ihrer Enkelin liebevoll „Mütterchen“ genannt, geben Lea die Kraft, dem Schicksal die Stirn zu bieten. Der Roman „Im Sommer wieder Fahrrad“ erscheint heute zusammen mit Lea Streisands neuem Erzählungsband. Im Schönen Morgen auf radioeins stellte Lea Streisand beide Bücher vor. Und am 26. November lädt sie zur großen Buchpremiere in den Roten Salon der Berliner Volksbühne ein. Wir sind natürlich auch dabei!

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Karl Marx meets Youtube

Gestern Abend feierte Rayk Anders seine fulminante Buchpremiere in der legendären Karl-Marx-Buchhandlung in Berlin-Friedrichshain. Mehr als hundert begeisterte Leser und Fans verfolgten das Gespräch mit Tilo Jung und ergatterten nach der Lesung ein ganz besonderes Selfie. „Eure Dummheit kotzt mich an“ ist gerade in die SPIEGEL-Bestsellerliste eingestiegen – wir gratulieren Rayk Anders zu diesem schönen Erfolg!

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Der Bus ist eine Wundertüte

Ein bisschen ist das mit dem Fernbus wie mit einer durchzechten Nacht. Man kommt dehydriert und zerknautscht zu Hause an und schwört sich: nie wieder. In seinem Inneren herrscht fröhliche Anarchie: Es gibt keine Sitzplatzreservierung, keine Businessclass, keine Gepäckaufgabe. Beziehungen werden kurz vor der Abfahrt in Hamburg beendet und auf dem langen Weg nach München beweint – und dann steht der Fahrer auch noch auf Helene Fischer. Dennoch schwören Millionen auf den Bus. Auch Sina Pousset steigt leidenschaftlich gerne ein und erzählt in ihrem Buch hautnah vom letzten großen Abenteuer unserer Zeit – dem Fernbusfahren! In der Berliner Morgenpost verrät sie schon einmal ein paar Einsteiger-Tipps.

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LINKS ODER RECHTS?

Jakob Augstein versus Nikolaus Blome, links gegen liberal-konservativ, visionär versus vernünftig: In ihrem gemeinsamen Buch liefern sich die beiden wortgewandten Journalisten einen profunden wie kurzweiligen Schlagabtausch zu den großen Themen, die Deutschland bewegen. Bei Markus Lanz gaben sie gerade eine erste Kostprobe: über Merkels Macht, die Flüchtlingswelle und den neuen Rechtspopulismus. Für alle, die mitreden und mitstreiten wollen.

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Erich Fried Preis für Leif Randt

Für sein außergewöhnliches literarisches Werk erhält der Frankfurter Schriftsteller Leif Randt den österreichischen Erich Fried Preis 2016

Der vom Bundeskanzleramt gestiftete Preis zählt zu den höchst dotierten Literaturpreisen im deutschsprachigen Raum und wird seit 1990 von der Internationalen Erich Fried Gesellschaft an Schreibende jüngerer Jahrgänge für herausragende literarische Leistungen vergeben. 

„Ich gratuliere Leif Randt, der als Spezialist für die Generation Twentysomething und für seinen nüchtern-lakonischen Stil bekannt ist, sehr herzlich zu dieser Auszeichnung“, so Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda.

Wider den Drehtüreffekt

Trotz aller Reformen ist das Gefängnissystem nicht geeignet, nachhaltig zu resozialisieren. Die Gefangenen kommen nach wie vor überwiegend aus prekären Verhältnissen, sind durch diese von Kindheit an geprägt, sie kehren nach der Entlassung in eine Umgebung zurück, die erneute Kriminalität eher fördert. Das Gefängnis erfordert andere Überlebenstechniken als das Leben in der Freiheit - nach wie vor dominieren dort Subkultur, Gewalt, Drogenhandel, sexueller Missbrauch, Erpressung - mit entsprechenden Folgen für die Rückfallquoten nach der Entlassung.

Wir müssen Resozialisierung neu denken, fordert Bernd Maelicke in der Süddeutschen Zeitung.

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Morsche Welt

Ralph Hammerthaler beschreibt in seinem neuen Roman sehr eindringlich, wie Menschen manipuliert werden, wenn sie keine Alternativen haben. Moritz Scheper liest das Buch als Parabel auf den Zerfall der ostdeutschen Kleinstädte und lobt Hammerthalers Miniaturen, durch die das „pöröse Sozialgefüge“ in der brandenburgischen Provinz in den Fokus gesetzt wird.

„Kurzer Roman über ein Verbrechen“ ist soeben im Verbrecher Verlag erschienen.

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Dominik Schottner gewinnt Deutschen Radiopreis

Dominik Schottner hat für seine Reportage „Danke. Ciao!“ den Deutschen Radiopreis für die „Beste Reportage“ gewonnen. Darin beschreibt er die Alkoholsucht und den schließlichen Tod seines Vaters und seinen Abschied von ihm.

In der Begründung der Jury heißt es: „Dominik Schottners Reportage besticht vor allem durch eine außergewöhnlich persönliche Sprache und Sprechweise - ein großartiges Hörerlebnis und Erzählradio im allerbesten Sinne.“

Ein Vater sucht in der IS-Hölle nach seinen Söhnen

„Ich hole euch zurück“ über den bewegenden Kampf eines Vaters um das Leben seiner Söhne ist soeben bei Fischer erschienen. Stern TV berichtet zum Erscheinen ausführlich über Joachim Gerhard und seine Geschichte. Und auch in der FAZ findet sich ein großes Porträt.

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Hans-Litten-Preis für Wolfgang Kaleck

Der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck erhält zusammen mit Dr. Miriam Saage-Maaß den Hans-Litten-Preis 2016. Gewürdigt werden mit ihm Juristinnen und Juristen, die in besonders hohem Maße demokratisches Engagement bewiesen haben. Der Namensgeber des Preises, Hans Litten, zählte zu den bedeutendsten Anwälten der Arbeiterbewegung der Weimarer Republik; er wurde von den Nazis durch fünf Jahre andauernde Inhaftierung und Folter in den Tod getrieben.

Die Preisverleihung findet am 15. Oktober in Berlin statt, Laudatorin ist Kathrin Röggla.

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Vergangen, nicht verschwunden

Ist es wichtig, die Wahrheit über das eigene Leben zu kennen? ZeitOnline lobt Paula Fürstenbergs Romandebüt Familie der geflügelten Tiger als Buch „voller Witz und leiser Melancholie“ und bescheinigt ihr eine kluge und vielschichtige Erzählkonstruktion: „Die Autorin verkoppelt die persönliche Spurensuche Johannas mit einem darüber hinausgehenden Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit einem Land, das recht plötzlich "verschwunden" zu sein scheint – und doch keine abgelegte Vergangenheit ist.“

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Seid umschlungen, Zeitmillionen!

Anlässlich ihres soeben erschienen Buches „Im Club der Zeitmillionäre", indem sie sich ein Jahr der Lohnarbeit verweigert, erscheint ein großes Interview mit Greta Taubert auf Spiegel Online. Wer immer schon mehr leben und weniger arbeiten wollte ohne sich schlecht zu fühlen, will – lesen!

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„89/90“ nun auch in Leipzig

Das Wendejahr erobert Sachsen: Nach der Uraufführung in Dresden zieht auch das Schauspiel Leipzig nach und bringt Peter Richters Erfolgsroman „89/90“ auf die Bühne. Wir freuen uns sehr!

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„Dieses bescheuerte Herz" kommt mit Elyas M'Barek in die Kinos

Die Geschichte des schwerkranken Teenagers Daniel ist eine Hommage an das Leben. Als er keinen Mut mehr hat, trifft er Lars Amend, der ihm seine Herzenswünsche erfüllt. Gemeinsam erfahren sie, was wirklich zählt im Leben. Ihr gemeinsames Buch stand wochenlang in der SPIEGEL-Bestsellerliste und wird nun von Constantin Film mit Elyas M'Barek in der Hauptrolle verfilmt. Wir freuen uns sehr!

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Der totale Rausch in Frankreich

Endlich vereint: In diesen Tagen erscheint Norman Ohlers Bestseller „Der totale Rausch“ auch in Frankreich. Wir freuen uns sehr!

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In illustrer Gesellschaft

Das passt: Helge Timmerberg entdeckt sein Buch „Die rote Olivetti“ in St. Gallen zwischen den Biographien von Prince und Bruce Springsteen. Dabei wussten wir doch schon immer, dass Helge Timmerberg ein wahrer Popstar ist!

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Von einer Heimat, die einen nicht fortlässt

Wie weit muss man gehen, um von seiner Herkunft nicht heimgesucht zu werden? Peter Richter schaut von seinem New Yorker Schreibtisch aus auf seine Heimatstadt Dresden – hält ihr und seinen Landsleuten den Spiegel vor, ohne sie zu verletzen.

Mit „Dresden revisited“ ist gerade Peter Richters einzigartige Liebeserklärung an die im Moment wohl unbeliebteste Stadt Deutschlands erschienen. 

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Ein Blick in die Zeit des Umbruchs

Soeben ist Peter Richters Erfolgsroman „89/90“ am Staatsschauspiel Dresden uraufgeführt worden. Peter Richter beschreibt darin das chaotische Ende der DDR aus der Sicht des damals sechzehnjährigen P. – eine Lebenswelt voller Herrlichkeiten und Horror, die Peter Richter fulminant entfaltet.

Nun kommt das Wendejahr auf die Bühne – mit all seinen Umbrüchen, Zusammenbrüchen und Aufbrüchen. Eine Vergangenheit, die bis ins Heute reicht und uns nicht loslassen darf. 

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„Die Erziehung des Mannes“ auf der Longlist des Deutschen Buchpreises

Soeben wurde die Longlist des Deutschen Buchpreises veröffentlicht. Unter den 20 Nominierten mit dabei: Michael Kumpfmüller mit seinem Roman „Die Erziehung des Mannes. Wir gratulieren und freuen uns sehr!

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Holger Michel zu Gast im ZDF donnerstalk

Der ehrenamtliche Flüchtlingshelfer und Autor Holger Michel ist bei Dunja Hayali im „ZDFdonnerstalk“ zu Gast. Die Flüchtlingszahlen sinken, die Erstaufnahmeeinrichtungen leeren sich. Und doch ist es noch nicht geschafft. Gibt es sie noch, die deutsche „Willkommenskultur“? Und was ist der Plan B, falls das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei platzt? Holger Michel wird mit Manfred Weber (CSU) diskutieren – wir freuen uns auf klare Worte von jemandem, der jeden Tag mit anpackt.  

Von den Nachgeborenen

Der Spiegel lobt Paula Fürstenbergs „bemerkenswert uneitlen“ (Jenny Erpenbeck) Debütroman „Familie der geflügelten Tiger“: „Als die Mau­er fiel, war die Schrift­stel­le­rin Pau­la Fürs­ten­berg, ge­bo­ren in Pots­dam, zwei Jah­re alt, das Le­ben in der DDR kennt sie nur vom Hö­ren­sa­gen. Wie kann ihr ein solch gu­ter DDR-Ro­man ge­lin­gen? In­dem sie ex­akt das zum The­ma macht: die bio­gra­fi­sche Spu­ren­su­che, die Wis­sens­lü­cken, die Er­fah­rungs­de­fi­zi­te.“ Denn: „Der Mensch braucht Ge­schich­ten, um Halt zu fin­den. Wahr müs­sen sie nicht un­be­dingt sein.“

Oder, wie Jenny Erpenbeck es formuliert: „So lange fragen, bis man unabhängig wird von den Antworten. Ein schönes, bemerkenswert uneitles Buch über die Sehnsucht nach einer Herkunft.“

„Familie der geflügelten Tiger“ erscheint am 11. August bei Kiepenheuer & Witsch.

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Der ewig neue Rocky-Mythos

Kurz vor den Olympischen Spielen in Rio lobt Hans-Joachim Leyenberg in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Bertram Jobs „Gebrauchsanweisung fürs Boxen“. Der Insider Bertram Job beobachtet viele Jahre schon das Treiben rund um dem Ring und führt in die Welt des Boxens - kritisch und anekdotenreich.

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Jung & Anders

Tilo Jung und Rayk Anders treffen sich ab sofort regelmäßig in einer neuen Online-Sendung um über aktuelle politische Geschehnisse zu plaudern, Politiker zu bewerten und einfach mal miteinander über Deutschland und die Welt zu diskutieren. Die ersten Folge kann ab sofort auf Massengeschmack-TV gesehen werden: Diesmal wird Rayk Anders zum Regierungssprecher ausgebildet. Rayk Anders‘ erstes Buch „Eure Dummheit kotzt mich an“ erscheint im Oktober.

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Mitten im rauen Atlantik

Kommissar Dupin ermittelt wieder! Diesmal auf der einzigartigen Île de Sein, wo mehr Kaninchen als Menschen leben, der Frisör per Boot kommt und einst mächtige Hexen und sogar der Teufel persönlich hausten. Mit seinem fünften Kriminalfall erklimmt der Wahl-Bretone sogleich Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Wir gratulieren!

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„Die unsichtbare, mysteriöse Schranke“

Carl von Siemens studierte drei Jahre in England und schrieb über seine Erfahrungen als Deutscher in Oxford einen Roman. Nach dem Brexit-Referendum wird die Kluft zwischen Deutschland und Großbritannien, die Carl von Siemens bereits während seiner Studienzeit spürte, weiter zunehmen. Warum bleiben wir trotz jahrzehntelanger Anstrengungen immer nur Zaungäste, fragt sich Carl von Siemens in der Welt.

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„Eine Ausstellung für Sehschwache“ - OL

Olaf Schwarzbach, besser bekannt als OL, zeichnet normalerweise kleinformatige Cartoons. Leser der Berliner Zeitung kennen seine gezeichneten Figuren und ihre Geschichten, etwa über die Mütter vom Kollwitzplatz und die Väter vom Helmholtzplatz. Jetzt eröffnet OL eine ungewöhnliche Ausstellung. Sie heißt „Große Cartoons“, und die Besucher sehen seine Bilder in riesigen Formaten, manche sind über drei Meter breit, da muss man schon den Kopf drehen, um alles zu erkennen.

Die Ausstellung ist vom 5. Juli bis 19. August im Foyer Franz-Mehring-Platz 1 (Berlin-Friedrichshain) zu sehen.

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„Der totale Rausch“ weltweit

Nachdem Norman Ohlers Bestseller „Der totale Rausch“ die internationale Presse bewegt hat, sind die Rechte nun bereits in 17 Länder verkauft worden, darunter zu Penguin Random House (Großbritanien) und Rizzoli (Italien). Wir gratulieren!

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Wider die Kultur der Unbedingtheit

Andreas Rödder, Historiker und Autor des Bestsellers „21.0: Eine kurze Geschichte der Gegenwart“, ergründet im Spiegel-Interview die Wurzeln des Antiparlamentarismus und spricht über die Erosion der politischen Mitte und das problematische Wunschdenken in der deutschen Politik.

Lesezeit ist Lebenszeit

Christoph Schröder, Sprecher der Jury für den Deutschen Buchpreis 2016, schreibt auf boersenblatt.net offen über den aktuellen Trend zum „dicken Wälzer“ in der deutschen Literatur. Vor allem Debütanten könnten seiner Meinung nach den Ausschweifungen nicht mehr widerstehen. Dabei hielt schon Goethe fest: „Erst in der Beschränkung zeigt sich der Meister.“

Florian Illies mit Max J. Friedländer-Preis ausgezeichnet

Der Berliner Publizist, Schriftsteller und Kunsthändler Florian Illies ist mit dem Max Jakob Friedländer-Preis des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin ausgezeichnet worden.

Illies sei ein kulturgeschichtlich besonders brillanter Schriftsteller, dessen essayistische Zuspitzung, sprachliche Meisterschaft dem Werk und dem Wirken Max J. Friedländers (1867-1958) nahekomme, hieß es zur Begründung.

Wenn die Welt Sinn bekommt

Was sind die Bücher, die uns geprägt haben und nicht mehr loslassen? Und wie fühlt es sich an, wenn wir so in einen Text versunken sind, dass alle für die Umwelt zuständigen Sinnesorgane ausfallen? 

Eva Menasse erinnert sich. Im Spiegel schreibt sie über die Bücher ihres Lebens, ihre literarischen Hausgötter und das Meer des Genialen.

Im Kiez leben heißt festhängen, obwohl man vom Fortkommen träumt.

In der Süddeutschen Zeitung vom 18.5. lobt Jens Bisky das Romandebüt von Johannes Ehrmann und schreibt: „Wie Jörg Fauser 1985 in Das Schlangenmaul nutzt Ehrmann eine überdrehte Krimi-Dramaturgie, um von Menschen in Berlin zu erzählen. Fauser orientierte sich am Film noir, Großer Bruder Zorn erinnert an Fernsehserien. Ihre Schicksalsschläge versetzen sich die Figuren hier selber und müssen dann schauen, wie sie klarkommen. Ausweichen oder in Deckung gehen, zuschlagen oder liegen bleiben oder bloß mal kurz in den Seilen hängen?“

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Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!

In der Neujahrsnacht 2015 wurde Shahak Shapira, ein junger Israeli, in der Berliner U-Bahn angegriffen, nachdem er sich mit einer Horde angelegt hatte, die antisemitische Parolen grölte. Ein Mediengewitter war die Folge, aus Israel kam die Empfehlung, in die Heimat zurückzukehren. Nun schreibt Shahak über sein Leben: Herausgekommen ist ein saukomisches, todernstes Buch über Deutsche, Juden, Muslime – und einen Nazi mit Wolfgang-Petry-Frisur.

Am 19. Mai findet die Buchpremiere in Zusammenarbeit mit dem Theater an der Parkaue im Prater in Berlin Prenzlauer Berg statt.

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Vererbtes Trauma

Matthias Lohre begibt sich in seinem Buch „Das Erbe der Kriegsenkel“ auf die Suche nach seinen verstorbenen Eltern. Mit seiner persönlichen Geschichte zeigt er exemplarisch, welche seelischen Trümmer die Kinder der Kriegsenkel bis heute noch abtragen müssen. Im Interview mit Spiegel Online spricht er über seine neue Sicht auf die Vergangenheit.

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Nach Hause gehen

Was genau ist Heimat? Jörn Klare wanderte von seiner Berliner Haustür an den Ort seiner Kindheit und Jugend am Rande des Ruhrgebiets. 31 Tage und 600 Kilometer war er insgesamt unterwegs. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sprach er darüber, wie die Heimat riecht, über die Melancholie der Rückkehr und über das fragile Gefühl, am rechten Ort zu sein.

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Das Schweigen der Väter

„Alle Nähe fern“, André Herzbergs bewegender Roman über seine deutsch-jüdische Familie, ist gerade im Taschenbuch erschienen. Das ARD fasst sein Leben, zwischen Damals und Heute, zwischen Rockmusiker und Familienvater, noch einmal in bemerkenswerten Bildern zusammen.

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Eva Menasse im Westjordanland

25 Schriftstellerinnen und Publizisten aus aller Welt sollen über den israelisch-palästinensischen Konflikt schreiben und reisen deshalb ins Westjordanland. Darunter auch die österreichische Schriftstellerin und Publizistin Eva Menasse. Warum Sie diesem Thema bislang immer ausgewichen ist und worüber sie nun schreiben möchte, erfährt man im Beitrag von Deutschlandradio Kultur.

Redaktionsschluss

Die Zeitung ist aus dem Alltag verschwunden, und wir können uns vor lauter Information kaum retten. Was bringt der neue Überfluss mit sich? In seinem Buch „Redaktionsschluss“ beschreibt Stefan Schulz dramatische Umbrüche in unserer Medienlandschaft, deren gesellschaftliche Folgen kaum abzusehen sind.

Im Interview mit Telepolis spricht er über harmlose Leitartikel, regierungshörige Nachrichtensendungen und stellt fest, dass vom Thema Vertrauen und Glaubwürdigkeit nichts übriggeblieben ist – außer Gerede.

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„Wenn er anrief, stellte ich mein Diktiergerät auf, damit ich seine Stimme immer und immer wieder hören konnte.“

Was bleibt am Ende von der Liebe übrig? Dann, wenn man zurückblickt und Bilanzen zieht. Wenn man sein Herz befragt, ob das Leben gut war, wie es war. Wie denkt man über das Leben, wenn es nichts war mit der Liebe oder kompliziert? Und wie hält man die Liebe fest, wenn man sie einmal gefunden hat?

Am 27.4. liest Gina Bucher aus ihrem soeben bei Piper erschienen Buch „Ich trug ein grünes Kleid, der Rest war Schicksal“ in der Agaplesion Bethanien Diakonie im Haus Bethesda in Berlin Kreuzberg.

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Großes Björn Kern-Interview in der GALORE

In der neuen Ausgabe von GALORE spricht Björn Kern über sein neues Buch „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“, das jüngst bei S.Fischer erschien und bereits in die 3. Auflage geht. Der Chefredakteur Oliver Uschmann feiert dieses großartige Manifest über das Nichtstun: „Humorvoll und existentiell kritisch zugleich“.

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Christoph Schröder wird Sprecher der Jury für den Deutschen Buchpreis

Der Literaturkritiker und Buchautor Christoph Schröder ist zum Vorsitzenden der Jury für den Deutschen Buchpreis gewählt worden. Bis September wird er zusammen mit sechs Kolleginnen und Kollegen mehr als 150 eingereichte Romane prüfen und eine Shortlist zusammenstellen. Zur Buchmesse im Oktober soll der Preis dann verliehen werden.

Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot

Marion Braschs neues Buch „Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot“ ist erschienen. Es handelt von Godot, wie der Name schon sagt. Aber es erzählt auch von knitternden Fröschen, Hermann Hesse, verwegenen Würfelmolchen, dem Jüngsten Gericht, einer mysteriösen Frau und einem ziemlich gefährlichen Reißwolf. Und man erfährt, wie der Lackaffe zu seinem Namen kam.

Über die wortspielerischen Schnurrfaxereien und was so drin ist in den Geschichten, die der Welt ein bisschen einen Vogel zeigen, schreibt Magda Geisler im Freitag.

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Die rote Olivetti

Helge Timmerberg ist ein einzigartiger Geschichtenerzähler. In seinem autobiographischen Buch „Die rote Olivetti“ berichtet er über sein Leben zwischen Bielefeld, Havanna und Himalaya.

Was die goldenen Jahre des Journalismus mit Pornos zu tun haben, wie Jimmy Hendrix' Seele über drei Häuser auf ihn übersprang und welche Irrwege eine Gaspistole im Iran nehmen kann – darüber spricht er ab der 48. Minute in der Talkrunde bei Markus Lanz.

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Eva Menasse zu Gast beim Literarischen Quartett

Auftakt des Literarischen Quartetts im neuen Jahr: Gastgeber Volker Weidermann lädt wieder gemeinsam mit seinen Mitstreitern Maxim Biller und Christine Westermann zur Literatur-Runde im ZDFIn der Sendung vom 26. Februar war diesmal die österreichische Schriftstellerin und Publizistin Eva Menasse zu Gast.

Stephan Wackwitz gewinnt den Wilhelm-Lehmann-Literaturpreis 2016

In einer klaren, pathosfreien Sprache, die Dokumentation und Reflexion verbinde, so die Jury, beschreibe Wackwitz in seinem Buch „Die Bilder meiner Mutter“ eindrücklich, wie die Generation seiner Mutter historisch und künstlerisch geprägt wurde – und selber prägend werden konnte. Die Auszeichnung wird von der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft und der Stadt Eckernförde vergeben. Die Preisverleihung findet am 21. Mai im Rahmen der Wilhelm-Lehmann-Tage in Eckernförde statt.

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Christiane zu Salm kauft Berliner Nicolai Verlag

Christiane zu Salm hat zum 1. Januar 2016 alle Anteile des Berliner Nicolai Verlages erworben. Nicolai ist einer der ältesten Buchverlage Deutschlands. 1713 in Berlin gegründet, umfasst sein Programm derzeit Titel aus den Bereichen Architektur, Kunst, Fotografie, Kultur- und Zeitgeschichte.

Christiane zu Salm selbst ist Tochter eines Mainzer Verlegers und gelernte Verlagsbuchhändlerin. Mit dem Erwerb des Nicolai Verlages kehrt sie nach ihren Erfolgen im Fernseh-Business zu den Anfängen ihres unternehmerischen Wirkens zurück.

„Der Nicolai Verlag hat eine große Tradition, es war immer die Tradition der Aufklärung. Ich freue mich, dieses Erbe für die Zukunft neu zu definieren.“, so Christiane zu Salm.

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Ostende nun auch im Vereinigten Königreich

Mit großem Erfolg ist gerade Volker Weidermanns Bestseller „Ostende“ in Großbritannien erschienen, unter anderem feiern Financial Times und New Statesman die wundersame Geschichte zwischen Joseph Roth und Stefan Zweig. Bei der BBC ist „Summer before the dark“ Book of the Week und wird in Form eines Radiofeatures ausgestrahlt.

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Die wahren Zauberer der Geschichten

Serienformate aus den USA brechen gerade alle Rekorde, auch die deutsche Filmbranche möchte davon profitieren und setzt auf neue Produktionen. Doch am Ende sprechen alle nur über Regisseur und Schauspieler, die kreativen Köpfe dahinter bleiben fast immer ungenannt. Das muss sich ändern, fordert Dinah Marte Golch in der FAZ und setzt sich zudem für eine faire Bezahlung der Drehbuchautorinnen und -autoren ein.

Des Autors dünner Kittel

Verlage wehren sich gegen eine Novellierung des Urheberrechts, denn ihre bisherige Planungssicherheit scheint dadurch bedroht und die Angst vor einer existenzgefährdenden Zukunft geht um. Eine Angst, mit der viele Autorinnen und Autoren seit jeher leben müssen. Niemand möchte ein starres Gesetzeskorsett, doch die Möglichkeit zur Diskussion auf Augenhöhe zwischen Autor und Verlag sollte stets gegeben sein. Denn nur gemeinsam können gute Bücher gelingen, so Matthias Landwehr im Spiegel.

Die Fettlöserin

170 Kilo bringt Nicole Jäger auf die Waage. Dabei hat sie ihr Körpergewicht schon um die Hälfte reduziert. Und das ohne absurde Diäten oder Operationen. In ihrem Buch „Die Fettlöserin“ spricht sie darüber, was es heißt, dick zu sein und erzählt in ihrer witzigen, frechen und inspirierenden Art von ihrem Leben als fette Frau. Im Interview mit Spiegel-Online hält sie fest: „Wir müssen auch einmal darüber reden, dass abnehmen einfach scheiße ist.“

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Kooperation mit der ProjektAgentur Ulrich Störiko-Blume

Die beiden Literaturagenturen haben vereinbart, in der Vermittlung ihrer Autorinnen und Autoren eng zusammenzuarbeiten. Zukünftig vertritt die ProjektAgentur neben ihren eigenen Projekten Kinder- und Jugendbuchprojekte von Landwehr & Cie, im Gegenzug übernimmt Landwehr & Cie die Vermittlung von Erwachsenenliteratur der ProjektAgentur.

„Wir freuen uns, mit Ulrich Störiko-Blume einen ausgezeichneten Kenner des Kinder- und Jugendbuchmarktes für eine Zusammenarbeit gewonnen zu haben – ich kann mir unsere Kinderbuchprojekte in keinen besseren Händen vorstellen“, so Matthias Landwehr über die gemeinsamen Pläne.

„Bisher haben zu viele Autoren, die in der ´erwachsenen´ Literatur zu Hause sind, der Versuchung widerstanden oder den Versuch nicht gewagt, für junge Leser zu schreiben. Ich bin überzeugt, dass hier mehr Talent schlummert, das sich entdecken, entwickeln und bei Kinder- und Jugendbuchverlagen zum Erfolg bringen lässt", so Ulrich Störiko-Blume.

Verena Lueken mit „Alles zählt“ auf der SWR-Bestenliste vertreten

Seit 1975 stellen bekannte Literaturkritikerinnen und Literaturkritiker Deutschlands die SWR-Bestenliste zusammen und informieren über Neuerscheinungen, die es sich zu lesen lohnt. Bereits im Oktober nominierten die Kritiker Verena Lueken mit ihrem Roman „Alles zählt“, im Dezember ist sie nun ein zweites Mal auf der Rangliste. Ihr Roman steigert sich außerdem in der Platzierung: Vom 9. Platz geht er hoch auf Platz 7. Wir gratulieren!

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Stefan Klein erhält Deutschen Lesepreis

Stefan Klein wird für sein Buch „Träume“ mit dem Wissenschaftspreis der Stiftung Lesen ausgezeichnet. In der Kategorie „Lesbare Wissenschaft“ werden Autoren geehrt, die Wissenschaft für ein breites Publikum les- und greifbar machen. Dieses Jahr konnte Stefan Kleins Entdeckungsreise in das Land der Träume, in der er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Hirnscans und Traumdatenbanken mit Tipps zum mentalen Training verbindet, die Jury überzeugen.

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Mit Recht gegen die Macht

Die Taten kann man nicht mehr ungeschehen machen, aber die Täter können zur Rechenschaft gezogen werden. Wolfgang Kaleck kämpft seit Jahren für die Rechte von Folteropfern und gegen Kriegsverbrecher. Bei ttt spricht der deutsche Anwalt von Edward Snowden über seine außergewöhnliche Arbeit und sein neues Buch.

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Ein Lob auf den Mann

Ein Blick in die Ratgeberregale verrät: Der Mann ist „überflüssig“, „ein Irrtum der Natur“ und „Sternzeichen Scheißkerl“. Milosz Matuschek stellt dem eine Liebeserklärung an den Mann entgegen – mit all seinen Facetten, die sonst rigoros ausgeblendet werden, weil sie angeblich nicht zu Männern passen oder von Frauen nicht gewünscht sind. Am 23.11. erscheint sein Buch „Mannko“, in der WELT gibt Milosz Matuschek schon einmal einen Schnupperkurs in Männerkunde.

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„Der Montag ist Dein bester Freund“ Lars Amend

Magic Monday ist Deine Prise Motivation, Dein täglicher Begleiter, der Dir in schwierigen Momenten zuflüstert: Gib jetzt nicht auf! Lars Amend überzeugt mit seinem neuen Buch die Menschen, wieder mehr an sich zu glauben. Denn das ist gar nicht schwer – bei Volle Kanne verrät Lars Amend wie es gelingt, glücklich zu sein.

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The freedom figure

Schon als Schüler machte Adam Fletcher das Fach Wirtschaft am meisten Spaß. Später gründete er zwei Start-Ups und lernte schnell, wie man mit wenig Einsatz viel gewinnt. Jetzt teilt er seine bemerkenswerten Erkenntnisse und zeigt uns, wie man mit unternehmerischem Gespür und viel Kreativität seine persönliche Glücksformal findet. Spiegel-Online gewährt einen Einblick in sein neues Buch „Wir können auch anders – Wie man falsche Jobs gegen echtes Glück eintauscht“.

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Stipendium des Bremer Literaturkontors für Janko Marklein

Das Bremer Literaturkontor hat sein Autorenstipendium 2015/2016 für die Künstlerhäuser Worpswede an Blumenbar-Autor Janko Marklein vergeben. Der 27-Jährige wird für sein Debüt „Florian Berg ist sterblich“ ausgezeichnet.

Die Sprache des in Bremen geborenen Markleins sei sicher, zeitgenössisch und klar, urteilte die Jury, und verspreche ungewöhnliche Ausblicke auf die Bedingungen und Gefährdungen menschlichen Lebens.

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Innenansichten der Macht

Der Westen sieht in Putin nur den skrupellosen Aggressor und Kriegstreiber – doch wer ist dieser Mann wirklich? Hubert Seipel kennt Putin seit vielen Jahren, er kommt dem mächtigen Politiker so nah wie kein anderer westlicher Journalist. Jetzt ist sein atemberaubend spannendes Buch erschienen, Spiegel-Online veröffentlicht einen Vorabdruck dieser einzigartigen Innenansicht.

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Sommerdreieck auf der Shortlist des Aspekte-Literaturpreises

Franziska Hausers großartiges Debüt „Sommerdreieck“, das bereits den Silberschweinpreis der lit.cologne gewann, wurde für die Shortlist des Aspekte-Literaturpreises des ZDF nominiert.

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„Dieses Buch ändert das Gesamtbild.“ Hans Mommsen

Norman Ohlers Buch „Der totale Rausch“, gerade bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, bewegt die internationale Presse. Er geht in ihm der Frage nach, ob Drogen den Kriegsverlauf verändert haben. Und wird Hitlers Irrsinn verständlicher, wenn man ihn als Junkie bezeichnet? 

Einen Einblick in sein Buch gibt Norman Ohler auf zehnSeiten und im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

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„Humor bedeutet beim Denken zu schielen.“

Eva Menasse erhält den nach Jonathan Swift benannten Internationalen Literaturpreis für Satire und Humor. Der Preis wird am 29. November erstmals in Zürich verliehen und ist mit CHF 20.000 dotiert.
Wir gratulieren Eva Menasse ganz herzlich zu dieser wunderbaren Auszeichnung!

Die Genauigkeit des Blicks

Feinfühlig und lakonisch erzählt Verena Lueken in ihrem Roman „Alles zählt“ von einer klugen Frau, die dem Tode ins Auge blickt und trotzdem das Leben nicht verlernt. „Der Zauber eines störrischen Eigensinns zeichnet dieses bei aller Gescheitheit oft herzergreifende Buch aus“, meint Wolfgang Höbel auf Spiegel Online.

Verena Lueken liest selbst aus ihrem Roman auf zehnSeiten.

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Deutschland sucht den Superlehrer

Schule macht wieder Spaß! Denn endlich ist Schluss mit dem Gejammer: Dirk Stötzers Buch ist ein flammendes Plädoyer auf den besten Beruf der Welt. Nach 30 Jahren als Lehrer und Schulleiter weiß er, wovon er spricht - kennt die schlechten, aber auch die vielen guten Seiten. Und zeigt uns jetzt, wer das Zeug zum Superlehrer hat. Stötzers Buch ist provokant, nie aber larmoyant, meint auch Florentine Anders von der Berliner Morgenpost.

Mehr Tipps verrät der Superlehrer im FAZ-Interview und auf der zibb-Couch im rbb.

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„89/90“ auf der Longlist des Deutschen Buchpreises

Wir freuen uns sehr über die Nominierung unseres Autors Peter Richter und drücken ihm die Daumen!
Von der Unschuld des letzten Sommers im „Tal der Ahnungslosen“ bis zu den Straßenschlachten rund um die deutsche Einheit: Peter Richter beschreibt in seinem autobiografischen Roman das chaotische Ende der DDR aus der Sicht eines damals Sechzehnjährigen – pointiert, authentisch und sprachlich brillant. Coming of Age im Schatten von Weltgeschichte.

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Nominierung zum Fußballbuch des Jahres 2015

Christoph Schröder ist mit „Ich pfeife“ auf der Short-List für das Fußballbuch des Jahres aufgenommen worden. Nominiert hat ihn der Spiegel-Redakteur Michael Wulzinger. Die Auszeichnung wird in Kooperation mit kicker - Sportmagazin vergeben, bisherige Preisträger waren unter anderem Jorge Valdano, Péter Esterházy und Ronald Reng. Wir drücken Christoph Schröder die Daumen!

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Commissario Grauners erster Fall

Ein neuer Kommissar auf der Krimi-Landkarte. Als Leser wird man „vom Prolog an, dem finsteren Rausch der Nacht auf dem Gletscher, von den gespenstischen Lichtern im Sturm, mitgezogen“, findet Elmar Krekeler – und würde allen Protagonisten „das Krimi-Authentizitätssiegel der ersten Klasse“ verleihen.

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Mehr Heldinnen braucht das Land!

Katrin Rönicke kann nichts mit den klassischen Geschlechterrollen anfangen. In ihrem Buch zeigt sie, wie Frau (und auch Mann) sich davon frei machen können. Ihre Anleitung dazu ist persönlich, manchmal etwas unbequem, doch niemals unpassend – das findet auch Julia Korbik im vorwärts.    

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Imperium goes Empire

„Imperium“ begeistert die amerikanische Presse. Christians Krachts Bestseller, gerade in den USA bei Farrar, Straus and Giroux erschienen, vereint die amerikansche Literaturkritik. Wall Street Journal, Publishers Weekly und ZYZZYVA berichten. Und auch Jonathon Sturgeon von Flavorwire ist entflammt: "Kracht comes across as a less irreverent Michel Houellebecq who nonetheless writes more elegant, funnier sentences, and who (at least in this case) is devoted to ultra-detailed historical fiction that paradoxically plays loose with history."

Peter Richter war bei der Buch-Premiere im Deutschen Haus der New York University.

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„Eine Frau mit dem Herz am rechten Fleck.“ Frank Elstner

Stefanie Mann hat eigentlich Autolackiererin gelernt. Danach ließ sie sich umschulen zur Altenpflegerin. Ein Glück für die Bewohner im Heim, denn Schwester Stefanie liebt ihre Alten über alles und erzählt in ihrem Buch und bei Menschen der Woche von den anrührenden und lustigen Seiten ihres Berufs.

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Unvergessen

Vor einem Jahr, am 12. Juni 2014, starb Frank Schirrmacher. Wir vermissen ihn schmerzlich. Der von Jakob Augstein herausgegebene Band „Ungeheuerliche Neuigkeiten“ versammelt seine einflussreichsten – als auch einfallsreichsten – Texte aus den Jahren 1990 bis 2014.

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China träumt

Die preisgekrönte Journalistin und langjährige Peking-Korrespondentin Angela Köckritz hat sich in China auf die Suche nach den Träumen der Menschen begeben. Ebenso packend wie poetisch berichtet sie über moderne Eremiten, Wanderarbeiter und Mätressen. Im RBB spricht sie über ihr soeben erschienenes Buch „Wolkenläufer“ und eine Gesellschaft im radikalen Wandel.

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„Highway to Hellas“ mit Christoph Maria Herbst

Moses Wolffs und Arnd Schminkats hinreißende Griechenland-Komödie kommt in die Kinos. In der Hauptrolle: Christoph Maria Herbst als moderner Odysseus. Ein erster Trailer ist bereits online.

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Das neue Literarische Quartett

Volker Weidermann übernimmt ab Oktober Marcel Reich-Ranickis Erfolgssendung im ZDF und formt sie für die Gegenwart: Wir hoffen auf wunderbare Bücher, kritische Blicke und hitzige Diskussionen!

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Die Schule des Verbrechens

Bernd Maelicke fordert ein Ende der Wegsperr-Mentalität – denn deutsche Gefängnisse bilden Verbrecher aus! Sein neues Buch „Das Knast Dilemma“ zeigt Wege auf für eine erfolgreiche Wiedereingliederung von ehemaligen Häftlingen in die Gesellschaft. In der ZEIT erläutert Bernd Maelicke sein Vorgehen.

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20 Jahre „Faserland“

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung würdigt Christian Krachts junggebliebenes Debüt. Unter anderem Daniel Kehlmann, Clemens Setz und Johanna Adolján gratulieren und erzählen, wie das Buch ihr Leben verändert hat.  

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Hier kickt der Bäcker gegen den Schornsteinfeger

Christoph Schröder lenkt als Schiedsrichter nicht die großen Shows der obersten Ligen – wenn er pfeift, steht das ganze Dorf am Spielfeldrand, und der Bratwurstdampf überdeckt den Schweißgeruch der Spieler. Authentisch und einmal ganz anders schaut Christoph Schröder auf unseren Volkssport Nummer 1.

Die Frankfurter Rundschau und die Zeit haben gerade Vorabdrucke des Buches veröffentlicht.

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„Religion ist bei mir schwierig“

Im Interview mit der Jüdischen Allgemeinen spricht Eva Menasse über ihre jüdische Identität. Eine Sammlung von Eva Menasses wichtigsten Essays ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen: „Lieber aufgeregt als abgeklärt“. Derzeit ist Eva Menasse Stipendiatin der Villa Massimo in Rom.

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August Engelhardt betritt die Bühne

Am 26. April findet die Uraufführung von Christian Krachts „Imperium“ im Thalia Theater in Hamburg statt. Regie führt Jan Bosse.

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„Eine Stilikone kommuniziert intelligent mit ihrer Zeit“

In „Dresscode“ betrachtet Wolfgang Joop, manchmal gnadenlos, manchmal euphorisch, die zwölf größten Stilikonen unserer Zeit – von Kate Middleton, über Lena Dunham bis zu Tilda Swinton. Sein Buch ist ein Plädoyer für mehr Stil, Eigenwilligkeit und Charakter. Im Interview mit der FAS stellt der Designer fest: „Das, was wir als schön empfinden, ist immer auch eine Verabredung mit der Zeit.“

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„Ein Buch zwischen den Träumen“ Volker Weidermann

Peter Richter konstatiert staunend die Spaltung seiner Welt und schreibt mit „89/90“ den Roman jener Jahre, die Deutschland verändert haben.

Denis Scheck meint im Interview mit Peter Richter in Druckfrisch: „Brillant choreographiert, 89/90 sollte sofort Schullektüre werden!“

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Fünf Seesterne und ein Todesfall

Schon den Sommerurlaub gebucht? Rügen ist immer eine Reise wert: Lilo Gondorf ermittelt ab sofort aus dem beschaulichen Groß Zicker – die Reiselektüre ist also gesichert!

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Wo die teuren Bilder wohnen

In vierunddreißig Mini-Krimis verfolgt Stefan Koldehoff die bizarren Wege der Werke Vincent van Goghs vom Atelier in die Wohnzimmer, Tresore, Showrooms und Motoryachten ihrer prominenten Besitzer wie u.a. Elisabeth Taylor, Erich Maria Remarque, Robert Oppenheimer – aber auch beispielsweise Hermann Göring. Der preisgekrönte Autor und renommierte Kunstexperte erzählt schier unglaubliche Geschichten – vom Van-Gogh-Gemälde, das zum Ausbessern einer Schuppentür herhalten musste, bis zu John F. Kennedys letzter Nacht, die er unter einem van Gogh verbrachte.

Am 29. April 2015, um 19 Uhr stellt Stefan Koldehoff sein Buch in der Max-Liebermann-Villa in Berlin-Wannsee vor.

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So viel Kunstemphase war lange nicht

Kai Sina lobt Boris Pofallas Roman „Low“ in der FAZ: „Boris Pofallas Debüt steigert eine gängige Berlin-Geschichte zum philosophisch tiefen Dekadenzroman. Ein starkes, eigenständiges Stück Gegenwartsliteratur.“

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„Eine furiose Abrechnung mit unserer bildungspolitischen Klassengesellschaft“ Alex Rühle

In „Du bleibst was du bist“ zeichnet Marco Maurer, selbst ein Arbeiterkind, schonungslos und direkt das Bild eines Landes, in dem einzig die Herkunft und das Elternhaus über Lebenschancen entscheiden.

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Väter packen aus

Kaum jemand redet darüber, alle verbreiten nur die Vereinbarkeitslüge. Damit ist nun Schluss – Marc Brost und Heinrich Wefing, beide Väter und erfolgreiche Journalisten, sprechen erstmals Klartext. Was sie fordern: Eine neue Ehrlichkeit, zu uns selbst, unserem Partner und zu unserem Chef! Denn eine Familie neben dem Beruf ist kein Selbstläufer. Einen Einblick in ihr gemeinsames Buch gibt Peter Praschl.

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Ein Buch, zu dem man tanzen kann

Denis Scheck in Titel Thesen Temperamente über Leif Randts Space Opera „Planet Magnon“: „Als hätten der Star Wars-Regisseur George Lucas und Jürgen Habermas, der geniale deutsche Soziologe, gemeinsam einen Roman verfasst. Unglaublich gegenwärtig. Ein Buch, zu dem man auch tanzen kann.“ Der mit Spannung erwartete dritte Roman des Autors ist soeben bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, die Welt hält ihn für „richtungsweisend für die jüngere deutsche Literatur“.  

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Schwabinger Kunstpreis für Moses Wolff

Der Autor, Kabarettist und Schauspieler Moses Wolff  erhält den Schwabinger Kunstpreis 2015. In der Begründung der Jury heißt es: „Moses Wolff  ist ein Universal-(Klein-)Künstler im besten Sinne der einstigen Schwabinger Bohème. Seine Stärke ist die kleine Form, er filtert das Skurrile im Alltag heraus und macht daraus kurze, urkomische Szenen über den Wahnsinn des normalen Lebens.“

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Silberschweinpreis für Franziska Hauser

Für ihren Roman „Sommerdreieck“, erschienen bei Rowohlt, ist Franziska Hauser mit dem renommierten Silberschweinpreis der lit.cologne für das beste literarische Debüt ausgezeichnet worden. Darin erzählt sie die Geschichte einer gefährlichen Liebe zwischen einem Bildhauer und vier Frauen im wilden Chaos der Wendezeit.

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„Bist Du Erbe oder nicht?“

In Julia Friedrichs „Wir Erben“ beleuchtet die Autorin die Abgründe der Erbengeneration und spürt der Frage nach, was Geld mit Menschen macht. Aspekte hat dazu ein aufschlussreiches Interview mit Julia Friedrichs geführt.

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„Mit einfachen Sätzen vermisst Herzberg ein deutsches Jahrhundert.“ Alexander Osang

Lakonisch und bildgewaltig erzählt André Herzberg in seinem Roman „Alle Nähe fern“ von drei Generationen, von Vätern und Söhnen, von einem ganzen Jahrhundert deutscher Geschichte. 

Die Sendung Stilbruch im rbb widmet ihm und seinem Buch ein berührendes Portrait.

André Herzberg liest aus seinem Buch auf zehnSeiten.

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„OL ist der lebendige Beweis: Humor und Witz, komisches Talent eben, ist keine Gabe, sondern Notwehr.“ Katja Lange-Müller

Jetzt ist sein Buch „Forelle Grau – Die Geschichte von OL“ im Berlin Verlag erschienen. Hier ein Auszug in der Berliner Zeitung und eine Besprechung bei radioeins.

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Uraufführung von Jörn Klares „Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben“

Die Regisseurin Katrin Plötner inszeniert am Badischen Staatstheater Karlsruhe Jörn Klares Mutter-Tochter-Drama „Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben“. Jörn Klare hat bereits ein Sachbuch zu diesem Thema veröffentlicht: „Als meine Mutter ihre Küche nicht mehr fand – Vom Wert des Lebens mit Demenz“ ist 2012 bei Suhrkamp erschienen. Darin schildert er die Krankengeschichte seiner Mutter. Jörn Klare berichtet von ihren und seinen Ängsten, interviewt Psychiater, Theologen und Philosophen.

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Christian Krachts „Imperium“ wird verfilmt

Christian Krachts internationaler Bestseller „Imperium“ wird mit Tom Schilling in der Hauptrolle verfilmt. Regie führt Jan-Ole Gerster, der mit Schilling bereits in seinem erfolgreichen Kinodebüt „Oh Boy“ zusammenarbeitete. Drehbeginn ist Anfang 2016.

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