Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten.
Alice Hasters zeigt in ihrem neuen Buch, dass dieser kulturellen Wandel nicht zufällig mit dem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht – und stellt der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber. rbb Kultur widmet ihr zum Erscheinen ein Porträt.
„Anti Opfer“ ist soeben bei Ullstein erschienen. Die Buchpremiere findet am 12. Mai im Collosseum in Berlin statt.