In ihrer Kindheit waren Max und Julius unzertrennlich. Ende der 90er Jahre ziehen die Brüder zum Studium nach Berlin. Julius wird Journalist, Max Arzt. Beide lieben Nina, die Julius heiratet. Doch Max kommt von ihr nie los. Als sich Julius’ politische Ansichten verhärten, wird die Kluft zwischen den Brüdern tiefer und Max steht vor der großen Frage: Wie gut kennen wir die Menschen, die uns am nächsten stehen?
Bei Lesart spricht Andreas Wunn über Geschwisterbeziehungen, gesellschaftliche Risse und seinen neuen Roman „Die Brüder, die wir waren“, der soeben bei Pfaueninsel erschienen ist.